
Schon wieder Oktober, schon wieder Saisonschlussfahrt.
Besammlung in Diegten, Parkplatz. Ämmel für die Meisten. Jener mit den scharfen Zähnen wartete in Eptingen. Der gesamte Vorstand, Shark, Renate zur Unterstützung des RC sowie die Prospects Matthias (mit Gertrud auf dem Sozius), Markus, Sebastian und Aschi wollten sich die Schlussfahrt nicht entgehen lassen. Trotz etwas schwieriger Wetterprognosen. So ging es unter Applaus unseres Piraten mit leichter Verspätung los. Noch wussten wir nicht, dass uns an diesem Sonntag noch die eine und andere Herausforderung begegnete.
Das erste Ziel ist das Seecafé Alfermée am Bielersee. Dort, mittlerweile war die Uhr bereits auf 11 Uhr vorgerückt, genehmigten wir uns einen Schluck, bevor wir weiterziehen zur Little Ranch. Bei der Ankunft stellen wir fest, dass das Verpflegen am für uns reservierten Tisch im Zelt keine gute Wahl ist, da der aufkommende Wind die Kommunikation ziemlich einschränken täte und (... nicht nur die Ladies) wir uns gerne im wärmeren Innern äusserlich und innerlich aufheizen würden. Da kam ein heisses Fondue gerade mal richtig. Beim eifrigen Brotdünkeln im Caquelon liessen wir uns ziemlich viel Zeit. Der Grund dafür lag darin, dass der Blick aus dem Fenster Regen zeigte. Nichts mehr mit schönster, föhnbedingter Fernsicht, nein, so richtig herbstlich wurde es. Das Wetter trieb auch die Blase. Wir kennen es. Wenn der Chef muss, dann muss er halt. Schliesslich - die Zeiger wiesen hin auf Viertelvorvieri, rafften wir uns zusammen, montierten Plastik und schwangen uns in die Sättel. Unsere Fahrt ist nachstehend dokumentiert.
| Track length: | 278.9 km |
| Moving time: | 5:57 |
| Average speed: | 46.81 km/h |
| Total ascent: | 4463 m |
| Total descent: | 4568 m |
Jetzt könnte man ja meinen, dass das Wetter die Heimfahrt etwas direkter angehen lassen könnte. Aber weit gefehlt. Der RoadCaptain samt Sozia zog konsequent seine Spur durch die Landschaft und den restlichen Sieben blieb auch nicht viel anderes übrig. Man(n) will sich ja keine Blösse geben, ist hart im Nehmen. So übten wir die Kurvenfahrt in maximaler Feuchtigkeit, auch Bremsen wurde, natürlich ganz süüferli, geübt. Zum Schluss der Saison können wir also behaupten, auf ziemlich jedem Terrain Erfahrungen gesammelt zu haben. Immerhin hatte Skip mit uns insofern erbarmen, als er uns nicht zusätzlich über unbefestigte Abschnitte fahren liess.
So musste der Scheltenpass bezwungen und der Obere Hauenstein befahren werden. Gleich nach der Überquerung von letzterem hielten wir noch inne, um ein Gruppenbild zur Erinnerung zu machen. Selbiges kann in der Fotogalerie begutachtet werden. Lässt man dann beim Anschauen noch die Douche, oder das Wasser aus dem Hahnen laufen, kommen gleich wieder bekannte Gefühle hoch. In diesem Sinne: Bleibt alle immer trocken, geniesst die letzten Herbsttage. Wir sehen hören uns - on the road - spätestens im Frühling 2022 wieder.