
Verzögert durch die Corona-Grippe starteten wir in den Jura.
Die Grenzen zu unseren nahen Revieren im Ausland (Vogesen - Schwarzwald) waren noch immer dicht. Leider. Aber unser Neo-Road-Captain Skip löste diese Aufgabe magistral. So manche Strassen im Jura, welche wir noch nicht befahren haben gibt es nun wirklich nicht mehr. Aber Skip hat noch den einen, oder anderen neuen Abschnitt auf dem Navi.
Treffen tun wir uns am Bahnhof Laufen um 9 Uhr. Also nein, dunkel war es definitiv nicht mehr, aber trotzdem für den einen, oder anderen schon noch zeitig. Die Oberbaselbieter treffen sich zuvor im Oristal und schwingen zügig gen Laufen.
Dort warten auf den RoadCaptain Skip mit Renate, Higgs sowie das Duo LX/Susi, Shark, Blade, Zwärg und Pirat. Letzterer konnte dann aber leider nicht mitfahren - «Tennisarm» seine Erklärung. Vorgängig verteilte Skip die .gpx-Datei für die diversen Navis. Bereits vor Delémont allerdings wich er von der Route ab und improvisierte. Bestens natürlich, dafür drehten die übrigen Navis im Roten... Auf dem Mont Crosin stand ein erster Halt für einen Kaffee an. Da wir insgesamt 8 Personen zählten, belegten wir 2 Tische um dem Krisenmanagement unseres Bundesrates gerecht zu werden. Zeit hatten wir definitiv genug, wir genossen die Sonne. Als nächstes Ziel stand der Chasseral auf dem Programm. Ebendort trafen wir dann doch noch einige, welche ähnlich gedacht hatten. Vorab auf der Mittellandseite kamen uns unzählige Gümmeler entgegen. Wir ziehen virtuell den Hut - ähhhemmm Helm. Es gibt weniger stotzige Hügel, wie diesen.
In Gaicht fahren wir zum Mittagessen vor. Die Wirtschaft Tanne ist ein Stop wert. Die Gastfreundschaft und die Karte sind eine Empfehlung. Wohl genährt befahren wir in der Folge die Südflanke des Juras um als Leckerbissen noch den Grenchenberg zu meistern. Eine durchaus empfehlenswerte Route, zumindest für weniger Geübte auch eine gewisse Herausforderung. Für unsere gut harmonierende Truppe ein feines Dessert. Apropos: Ein solches genehmigten wir uns zum Schluss dann noch im Bad Bubendorf. Die Rechnung ging traditionell über die Vereinskasse. An dieser Stelle sei unserem RoadCaptain sowie unserer Fotografin (sowie Pirat) ganz herzlich gedankt.
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| Track length: | 229.8 km |
| Moving time: | 8:52 |
| Average speed: | 25.87 km/h |
| Total ascent: | 4586 m |
| Total descent: | 4532 m |