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13.-15.07.07 - Hamburg Harley Days

Hamburger Harley-DaysEndlich brach der berühmt-berüchtigte Freitag der 13. an. Und wie: Entgegen der Prognosen, für Hamburg eher bescheiden, präsentierte er sich von der Sonnenseite. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke treffen wir uns. 

Am Flughafen Basel finden sich ein: Roland, Manuela, Dölf, Jörg, Marianne, John und LX.

Da wir unsere Ferien bekanntlich für Sardinien aufheben, lag lediglich ein Wochenende drin und unsere Mopeds mussten in der heimischen Garage mit weinenden Scheinwerfern auf unsere Rückkehr warten. Nach einer kurzen Reise wird in Hamburg das „Hotel am Holstenwall“ bezogen. Ideal gelegen - nur ein wunderschöner Park lag zwischen unserer Bleibe und dem Event-Gelände - sollte es für kurze Zeit der Ausgangspunkt für unsere Hamburgabenteuer sein. Der Freitagabend ging bis am Samstag so gegen 04.00 Uhr und brachte Einblicke ins Festgelände und auf die Reeperbahn. Wir begegneten erstaunlich vielen bekannten Gesichtern unter den rund 60'000 Besuchern: Ingrid und Rolli, unser Wirtepaar waren ebenso zugegen wie Otti, Jörg, Daniel, Dominik, Markus, Lilly und Walti. Unser Tour-Guide John kennt sich in Hamburg exzellent aus und so kommen wir jeweils auf direkter Route an den gewünschten Ort. Auf der Reeperbahn erklärt mir Manuela dann mit einem Fingerzeig auf die andere Seite, wo viele Leute zusammenstehen, dass hier recht gezockt und abgezockt wird. Unter welchem Becher ist die Kugel soll gespielt werden. Als dann aber die Ambulanz vorfährt und einen Mann einlädt, löst sich der Menschenknäuel rasch auf - von Zocke keine Spur. Wir jedenfalls investieren weiter in Flüssiges bevor wir in die Federn sinken. Am Samstag mögen die einen früher, die andern später aufstehen. Frühstück gibt’s jedenfalls bis um 11 und anschliessend ist der Besuch der Bike-Show auf der Moenkerbergstrasse angesagt. Wir bestaunen viele herrliche Um- und Aufbauten und schlendern dann zur Alster wo auf einem Schiff Mittag gegessen wird. Zurück zum Event geht’s dann mit dem Bus. Zum Abendessen marschiert die Gesellschaft aufs Feuerschiff bei den Landungsbrücken. Ein herrliches Essen in einzigartiger Atmosphäre entschädigt auch John für seine Blasen. Schliesslich zeigt sein Schrittmesser am Abend über 13 Km Fussmarsch an. Für einen Mopedfahrer doch eine rechte Leistung. Nach dem Essen wird wieder der Event angesteuert. Die Verpflegung ist ausgezeichnet. Aber auch am Samstag werden wir überrascht: Nachdem am Freitagabend um 23 Uhr Schluss war mit Musik, gehen an diesem Abend auch schon um 24 Uhr die Lichter, respektive die Lautsprecher aus. Und wir dachten schon, wir seinen an einer Biker-Party. Am Sonntag wollen wir die Parade reinziehen. Die Suche nach einem Schattenplätzchen verlief erfolgreich und so bestaunten wir tausende mehr oder weniger geräuschvoll vorbeifahrende Mopeds welche innerhalb von 35 Minuten an uns vorbei fuhren. Am Nachmittag verpflegten wir auf der Main-Street und bewerteten paradierende Mopeds und Ladies wobei zu sagen ist, dass es bei den Mopeds mehr 10-er gab wie bei den Ladies ;-)) und öfters war man(n) sich nicht einig, ob es sich um künstliche Aufbauten oder um natürlich gewachsenes Gemüse handelte. Die Taxifahrt zum Flughafen war dann der finale Höhepunkt: Unsere beiden Driver lieferten sich ein Wettrennen wobei die Gruppe LX mit deutlichem Vorsprung gewann. Der Kerl blochte ungeniert mit 80 Sachen durch Nebenstrassen und Tempo-30-Zonen. In der Schweiz wäre er wohl standrechtlich erschossen worden. Der Flug zurück in die Schweiz war dann geradezu beschaulich - nicht nur, weil sich der Start ab Hamburg wegen zwei verspäteten Passagieren verzögerte. Nun haben wir vom Dominic einfach noch ein Bier zu gut bei welchem wir dann die Harley-Days nochmals hoch leben lassen können. Bildli zum Text gibt’s in der Bildergalerie.