Wieder mal Fahren war angesagt und so gings am kühlen Sonntagmorgen los:
Der Sommer ist/war ganz schön heiss. Zwischendurch, mindestens. So wollten wir auch nochmals probieren wie das denn ist, bei heissem Wetter die Harley zu bewegen.
Am Morgen allerdings war man nicht lätz, mit einem feinen Pullöverchen, oder mit der neuesten Custom-Functional-Underwear àla Harley USA, welche sich Rolli überstülpte. Ein anderer gar, gab offen und ehrlich zu, die Griffheizung schon mal einer Funktionskontrolle unterzogen zu haben. Ob die Sitzheizung auch schon getestet wurde - darüber schweigt der Gentleman...
Nun, getroffen haben wir uns frühmorgens im Reinacherhof, wo sogar die Möglichkeit bestand, ein formidables Frühstück zu verpflegen. Essen aber wollte niemand, nur mal möglichst rasch aufs Bike und los von Rom - äähhh Reinach! Der Präsi himselve hatte sich eine attraktive Route auf die Tankattrappe geklebt. In groben Zügen etwa: Abstecher ins Elsass - weiter über Les Rangiers - St. Hippolyte - Maîche - Biaufond - La Chaux-de-Fonds- Vue des Alpes - Mont Crosin - Saignelégier, zurück über Les Rangiers nach Delémont - Scheltenpass und Passwang. Da während dem Fahren mit Ablesen, Strasse kucken, Rückspiegel kontrollieren und Moped im Griff haben so einiges zusammenkommt, war programmiert, dass die Route noch spontan interpretiert werden musste. Lustig hatten wir es aber allemal. Man hätte die Route auch «Scheissegal-Route» benamsen können, Hauptsache Kurven satt und jede Menge Spass.
Dies genossen Rolli/Manuela, Beat/Gina, Tommi und LX. Weiter begrüssten wir unser Neo-Mitglied Max sowie ein gern gesehener Gast, der Waldorf, halt eben der unvermeidliche Kumpel vom Statler.
Den ersten Kaffehalt genehmigten wir uns in St. Hippolyte und das Mittagessen wurde ganz spontan in Biaufond vorgesehen. Nachdem die Küchen-Crew aber vermeldete, dass sich die Wartezeiten zwischen 30 Minuten und einer Stunde bewegen, pötterten wir noch auf den Flugplatz von La Chaux-de-Fonds, wo auch gleich noch eine Flug-Show geboten wurde. Das Steak war lecker und bald gings weiter auf der Strasse, nun wieder eher in Richtung «Heimat». Das Dessert gab's auf der Terrasse in Les Rangiers: Da der Kassier ebenfalls mit von der Partie war und die Finanzen überaus gesund sind, ging die volle Ladung zulasten des Klubvermögens. Soooo guet!
Schliesslich entschied es sich, dass die Wege in Delémont verschiedene Richtungen nahmen. LX und Max wollten noch ein wenig Gas geben, die Übrigen suchten den direkten Weg nach Hause. Schelten und Passwang erlebten das Gebrumme der Fat Boy und der Street Rod ebenso, wie in der Folge noch diverse Ortschaften und Hügel auf dem Weg nach Sissach, wo in der Sonne der Tag nach 376 Kilometern beschlossen wurde.
Eine Supersache wieder einmal - wir haben es genossen. Ein paar Bildli gibt's im Bereich Fotogalerie zu bestaunen. CU - on the Road again!