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15.-20.09.2025 - Salzkammergut

Für einmal starteten wir etwas verzozlet.

Am Montag früh machen sich der RoadCaptain Skip mit Reni, Hike und Vape auf den Weg. Spätestens um 11 Uhr, geschäftsbedingt wollte LX mit Susi los, es kamen aber nochmals knapp zwei Stunden auf die Uhr. Der Präsi überbrückte die Warteschlaufe mit einem Gratulations-Chat zum Geburtstag in Richtung Reni. Aber dazu später.
Das Mittagessen der Kopfgruppe fand in Pfullendorf im «Bootshaus am Seepark» statt, derweil der Nachzüglerpresident mit Sozia gegen halb Vier Uhr in der «Alte Mühle» in Ostrach-Waldbeuren zum Kuchenhalt einfuhr. Seit das Rheintal in nördlicher Richtung verlassen wurde, fanden wir uns einmal mehr auf prächtigen Strässchen in prächtigen Landschaften wieder. Der Roady hat einmal mehr alles richtig gemacht. Danke!
Am Abend dann treffen wir uns zum Apéro im «Allgäu Ressort» in Bad Grönebach. Da klärte uns Reni auf, dass ihr Geburtstag erst im Dezember ansteht. Seis drum, die Runde ging trotzdem auf das «Geburtstagskind». Wir waren aber auf den Geschmack gekommen und gratulierten einen jeden neuen Tag einem neuen, spontan gewählten, Geburtstagskind. … und es funktioniert…
Das Ressort bietet viel, eine schöne Anlage, aber auch ein wenig eine Fabrik, das Personal teilweise überfordert. Die Küche schloss frühzeitig, sodass wir uns das Dessert sparen konnten. Nicht zur Freude aller.

GPS Track Details
Track length: 258.5 km
Moving time: 4:19
Average speed: 59.70 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Am Dienstag genossen wir mit 4 Mopeds die Fahrt über interessante Strecken. Beim Caféstopp kriegt sich ein Italiener fast nicht mehr ein, ob unseren schönen Schätzen. Spontan lädt er uns nach Italien ein – wir möchten doch die Location «La Pacheca» mal besuchen. Schaumermal. Das Mittagessen im «Bachkappelenhof» war ein Traum. Der Kinderlärm aber heftig. Die Beiz knallvoll mit Familien, welche mit den Kleinen deren 1. Schultag feierten. Eben feierten. Wir blieben, bis wir fast die Letzten waren und genossen das Dessert schliesslich in Ruhe. Nach dem Entern unserer Öfen schauten wir immer mal wieder gen Himmel: Ausser Schönwetterwolken gab es da nicht viel zu beobachten. So darf es gerne die ganze Woche bleiben. Und es blieb. So viel schon mal vorneweg.
Am Abend ganz kurz nachdem wir am Bestimmungsort «Alte Post» in Siegsdorf die schönen, grossen Zimmer bezogen haben, hören wir unseren geliebten Sound schon wieder: Bison und Tess haben die rund 500 Km abgespult und freuen sich natürlich mit uns den Apéro zu geniessen. Die Reisegruppe ist jetzt komplett. Wir geniessen ein prima Abendessen und schliesslich eine gute Nacht. LX schwärmte noch von der Douche vor dem Schlafengehen. Das Kabäuschen war so klein, dass ein drohender Umfaller schlicht unmöglich war. 1/3 Quadratmeter, höchstens.

GPS Track Details
Track length: 262.3 km
Moving time: 4:23
Average speed: 59.64 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Bereits sind wir in der Wochenmitte angelangt. Auch heute geniessen wir die Landschaften und die Strassen in vollen Zügen. Bei inzwischen doch bald wieder sommerähnlichen Temperaturen. Spannende Wolkenbilder begleiten uns, schöne Strecken entlang von Gewässern sowie prächtig dekorierte Häuser bereiten uns Freude. Gespannt sind natürlich LX und Susi bezüglich Mittagessen im Panoramagasthof «Druckerhof» in Unterach am Attersee. Da es ziemlich zog, fiel die Entscheidung im Garten zu verpflegen erst nach Abwägen des Für und Wider. Zuvor aber besuchten wir das Tiergehege, wo namentlich ein Ziegenbock grossen Gefallen an Susi fand. Der Druckerhof befindet sich bereits in 14. Generation im Besitz der Familie Windhager. Wir verpflegen bestens und freuen uns über das Panorama und die wärmenden Sonnenstrahlen. Wir befinden uns auf 700 Meter. Die Weiterfahrt geniessen wir im schönsten Kurven-Swing. Im Hotel, welches wir ansteuern werden wir zwei Nächte bleiben und den Zwischentag nutzen, Berge und weitere Sehenswürdigkeiten zu geniessen. So können wir also für einmal das Gepäck im «Sommerhof» etwas intensiver auspacken/neu ordnen. Ausserdem geniessen wir sehr schöne, geräumige Zimmer. Das Abendessen ist fein, der Schlummi ebenfalls.

GPS Track Details
Track length: 251.9 km
Moving time: 4:13
Average speed: 59.62 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Der Donnerstag – wie bereits beschrieben – ist also unser (Un-)Ruhetag, welchen wir nutzen um die nähere Umgebung zu erkunden. Erst mal obsig! Motorradparkplätze kosten nichts. Mit der Seilbahn geht’s hoch zum Dachstein-Krippenstein. Die Hunde in der Seilbahn müssen Maulkörbe tragen. Einer find’s eher unlustig und singt uns zuweilen etwas vor. Oben angekommen erklimmen wir erst eine Aussichtsplattform, bevor wir uns in Richtung 5-Finger verschieben. Eine Plattform, welche über einem steilen Abgrund schwebt. Das Marschieren erschöpft uns dann aber dermassen, dass wir uns nach einem feinen Zmittag sehnen. In der «Dachstein-Lodge» werden wir fündig und verpflegen nicht mal zu überteuerten Preisen. Mit vielen Eindrücken satteln wir unsere Harleys und fahren – jetzt ist der Verkehr wieder ziemlich dicht und immer mal wieder begegnen wir Automobilisten, welche Radlern hinterherfahren. Nicht hinter den Radlern, sondern möglichst nah bei der Mittellinie, sodass Motorräder sicher nicht überholen können. Es sollte zwischendurch mal Hirn regnen.
Das Zwischenziel sind die «Salzwelten Altaussee». Hier teilen wir uns auf: Zwei fahren direkt zurück zum Hotel, zwei machen es sich gemütlich auf der Restaurantterrasse und vier geniessen die eindrückliche Führung durch die Salzwelten. Über obigen Link kann so manches über diesen geschichtsträchtigen Ort erfahren werden.
Schliesslich fahren wir wieder retour zum Hotel und geniessen ein zweites, feines Abendessen, bevor es erneut heisst: Packen!

GPS Track Details
Track length: 91.41 km
Moving time: 1:32
Average speed: 59.46 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Am Morgen erblicken wir ein waberndes Nebelmeer. Und es ist ziemlich frisch. Da hilft ein sehr reichhaltig-vielfältiges Morgenessen sehr. Wir erfreuen uns wieder an einer tollen Streckenwahl und werden auch bald schon von wärmenden Sonnenstrahlen verwöhnt. Einen Kaffeehalt schieben wir in Maria Alm im «Urslauerhof» ein. Eine Adresse, welche ganz bestimmt auch für eine Übernachtung oder ein Mittagessen prädestiniert ist. Schön auch das Plakat: Motorradfahrer willkommen! Aber wir wollen weiter, über schöne Nebenstrassen in Richtung Bergdoktor. Im Restaurant «Ellmauer Alm» in Ellmau, am Fuss des Felsmassivs Wilder Kaiser (… arme Sissi…), geniessen wir wiederum ein ganz feines Mittagessen. Den Bergdoktoren aber haben wir nicht gesichtet. Auch am Nachmittag dürfen wir uns über schönste Strecken freuen. So schöne gar, dass für den Abschnitt Vorderriss Wallgau Maut bezahlt werden musste. Unterwegs begegnen wir immer wieder schönsten Gebäuden mit kunstvollen Dekorationen/Malereien. Eines davon ist auch unser Tagesziel, die «Blaue Gams» in Ettal, gleich oberhalb des Klosters Ettal. Und da es Freitag ist, dürfen wir uns gleich noch dem Grillabend anschliessen. Niemand von uns wählte «à Discretion», der Teller war auch so schon reichlich belegt. Unsere letzte Tourennacht auf dieser Reise war angebrochen.

GPS Track Details
Track length: 275.1 km
Moving time: 4:35
Average speed: 59.82 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Am Samstag war noch ein gröberes Stück des Weges zu fahren. Zu Beginn auch wieder über schön geschwungene Strassen, aber bald einmal auch mit arg viel Verkehr. Kommt noch hinzu, dass der vorgesehene Riedbergpass gesperrt war infolge Alpabzug und wir ein ganzes Stück des Weges wieder retour fahren mussten (siehe Streckenkarte unten), nachdem sich die Alternative als Sackgasse herausgestellt hatte. Am Point of return entdecken wir aber die «Metzgerei Beck», welche über eine Terrasse verfügt, wo wir unseren Flüssigspeicher wieder auffüllen können. War auch nötig! Es wurde als wie wärmer und kurz nach Mittag erreichte das Thermometer 30 Grad.
Um verstopften Strassen auszuweichen, enterten wir bald einmal die Autobahn. Und so kam es, dass das Mittagessen in der «Raststation Bodensee» in Hörbranz eingenommen wurde. Wir haben getankt, wir haben fein gegessen (Prädikat empfehlenswert!) und erst noch das Pickerl gelöst für die Weiterfahrt in Richtung Lustenau. Unser RoadCaptain entschied, noch einige Kilometer über die Autobahn zu absolvieren. Als dann doch wieder die Landstrasse angesagt war, verpasste unser Schlussmann infolge erhöhtem Verkehrsaufkommen die Ausfahrt. Weiter fahren wir mit 5 Mopeds. Aber nicht lange. Schliesslich ist Hike in der Ostschweiz so quasi zuhause und entsprechend ortskundig. Über die nächste Ausfahrt schaffte er dann nach kurzer Zeit wieder den Zusammenschluss mit uns kurz hinter Neftenbach und wir zogen weiter, entlang dem Rhein, über Laufenburg-Eiken zum «Airpick» Schupfart, wo ein schönes Zvieri genossen und dem regen Flugverkehr zugeschaut wurde.

GPS Track Details
Track length: 394.7 km
Moving time: 6:36
Average speed: 59.67 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Das war eine prächtige Reise. Schon wieder. Und auch Petrus bewies: Motorradfahrer habe ich lieb.

Und hier lang geht’s noch zur Bildergalerie.