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06.10.2024 - Schlussfahrt

7 Uhr, der Wecker lärmt. Heute ist ein Tag, an dem man sehr gerne aufsteht. Ein Blick nach draussen, perfekt.

Klarer Himmel und nur ein paar Nebelschwaden, welche sich über den Bölchen vom Mittelland her verirren. Ein Kaffee aus der Maschine weckt auch die letzten Lebensgeister und dann folgen wir dem Ruf der Friends. Unser Roady hat zur Abschlussfahrt geladen - leider schon. Ein Trip in den Jura sollte es werden mit einem leckeren Fondue zum Mittagessen.

Alles gepackt (inkl. Gilet) und auf gehts. Aber was ist das denn, es scheint etwas kühler geworden zu sein als auch schon. 5 Grad, was solls, Heizgriffe an und los geht’s. Es dauert dann allerdings nicht lange und ein Donnergrollen lässt mich gen Himmel schaun. Immer noch klar oben, warum donnerts denn? Ein Blick in den Rückspiegel, alles klar. Aus Osten haben sich 2 weitere Friends "angeschlichen" und nun sind wir schon zu dritt unterwegs Richtung Treffpunkt in Therwil. Kurz danach setzen die 2 Verfolger aber schon wieder den Blinker und wollen partout nicht auf die Autobahn. Was solls, ich brauch ja noch Treibstoff. Nicht schlecht staunten wir, als alle angemeldeten Friends schon lange vor dem geplanten Treffpunkt bei Kaffee/Schokolade und Gipfeli in der angenehm warmen Gaststube der Bäckerei Grellinger in Therwil sassen. Den Losfahrtermin verschieben wir leicht nach vorn.

Sehr bald verlassen wir die Schweiz und bewegen uns in Frankreich Richtung Jura. Immer wieder wird die Grenze passiert, wir wechseln unbehelligt zwischen der Schweiz und Frankreich. Wie schon vor einigen Wochen haben wir das Gefühl, alleine auf den Strassen unterwegs zu sein. Dank unserem RoadCaptain Skip, welcher wieder eine tolle Route ausgeknobelt hat, nähern wir uns unserem Ziel zum Mittagshalt, der Little Ranch in La Ferrière. Selbstverständlich hat Skip auch wieder einige Aenderungen kurzfristig an der Routenplanung vorgenommen um einem nicht das Gefühl zu geben, wir wüssten alle wo's langgeht. Und auch kleinste Strässchen bleiben nicht verschont, die Wanderwegkennzeichnungen lassen grüssen. Da vorgängig das Gerücht gestreut wurde, dass eine grössere Gruppe der HOG Nordwestschweiz unterwegs sein wird, mit dem selben Ziel wie wir, wurde auf den obligaten Znünihalt verzichet. Das aber in Abwesenheit unseres Präsis angenommen wurde, dass auch auf einen Entleerungshalt verzichtet werden kann, stellte sich als Irrglaube heraus.

Die letzten 3 der 7 Mitfahrenden hielten kurz an. Bei der Weiterfahrt kam es leider zu einer kurzen Kommunikationspanne. Aber wenn der einzige, welcher kein Navi mit der aktuellen Route montiert hat, vorausfährt, dann muss halt derjenige, welcher die Route im Blick hat, diesen mit dem Lasso wieder einfangen. So wars denn auch und kurze Zeit später waren alle wieder beisammen. Alle, das waren heute Skip, unser Roadcaptain, die Friends Bison, Blade, Hike und Iceman sowie unsere Prospects Marco und Markus.

Nach knapp 150 Kilometern erreichten wir die Little Ranch, wo uns Dieter und Silvie freudig in Empfang nahmen. Das dargereichte Fondue war so gut, dass im Anschluss daran dasselbe nochmals geordert wurde. Uebrigens: Das Gehetze wegen der tausenden von HOG Members, welche auch die Little Ranch für den Abschluss auserkoren hatten, wäre unnötig gewesen. Das Gerücht hat sich nicht bewahrheitet oder anders gesagt, die Hog Schlussfahrt ist erst für das folgende Wochenende geplant.

Zwischenzeitlich hat Petrus die letzten Nebel- und anderen Wolken beiseite gewischt und sonniges Herbstwetter begleitete uns zum 2. Teil der Schlussfahrt. Die Temperaturen erreichten in der Zwischenzeit bis über 17 Grad Celsius. Da konnten die Griff- und Sitzheizungen getrost abgeschaltet werden. Nun wurde relativ direkt der Weg zum Zvieri gesucht. Via Lucelle und Internationale nach Laufen und weiter Richtung Bubendorf.

Einen Aufreger gabs dann doch noch. Bei einer Ampelanlage vor Fehren hat Skip das Gas verloren. Einige hektische Automobilisten hinter uns haben kurz die Hände verworfen. Ein kurzes Schulterzucken hat diese aber schnell ruhig werden lassen. In der Zwischenzeit haben wir alle in den Büschen gesucht und mit unseren Blicken das Moped soweit gebracht, dass plötzlich der Gasgriff wieder funktionierte (oooohm) und die Reise nach Abwarten der ewig langen Rotlichtphase weitergehen konnte. War wohl etwas zuviel für Skips Moped, diese lange Saison.

In Bubendorf angekommen enterten wir sogleich das uns wohl bekannte Bad Bubendorf. Wetter sei Dank draussen unter dem Lindenbaum. Da der Zvieri der Schlussfahrt jeweils von der Clubkasse übernommen wird, war die Wahl schnell getroffen. 9 x Coupe Romanoff. Aber o Schreck, es gibt keine Erdbeeren mehr im Herbst!? Als "Ersatz" wurden wir mit einem Coupe Nesselrode ruhiggestellt. Unsere 2 Pensionäre wollten etwas Leichteres und haben einen doppelt so grossen Coupe ab Karte bestellt.

Die Fakten zur Schlussfahrt: 302 km Weg, über 5 Stunden Fahrzeit und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 56 km/h. Nicht schlecht. Die maximale Geschwindigkeit von 122 km/h, und das ohne Autobahn, könnte für 3 Teilnehmer noch zu einer unfreiwilligen Spende an die örtlichen Behörden führen. Aber das wollen wir erst mal abwarten.

Die Bilder zur Reise finden sich hier ...

GPS Track Details
Track length: 283.6 km
Moving time: 9:01
Average speed: 31.40 km/h
Total ascent: 4354 m
Total descent: 4348 m