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28.07.2024 - Grill-Run

Einmal grillieren bitte, aber nicht zu feucht...

Ab 8 Uhr trafen alle mehr oder weniger pünktlich zum Kaffee in Sissach ein. Skip mit Renate, Iceman, Blade, Tess, Bison, Hike, Claudia und die beiden Prospects Marco und Markus mit Katja auf dem Soziussitz. Unser Präsi LX mit Susi hatten sich kurzfristig abgemeldet. Zuviele Erinnerungen an «etwas feucht» auf den bisherigen Touren 2024.

Das Wetter war in der Tat ziemlich trüb, die Strassen aber bereits trocken und im Caprice konnten wir sogar draussen sitzen. Claudia hat Eva abgeholt und zusammen mit Brigitte sind sie mit dem Auto nach Sörenberg vorausgefahren, um den Grillplatz zu reservieren und alles für uns vorzubereiten. Herzlichen Dank Ladies!

Mit etwas Verspätung setzten sich 8 Motorräder in Bewegung. Doch schon nach 500m mussten aufmerksame Mitnavigatoren feststellen, dass unser Roadcaptain von der geplanten Route abgewichen war. Er dachte wohl, wir merken’s nicht! Dabei wollte er nur, dass die (vielleicht noch schlafenden) Thürner auch in den Genuss unseres Geknatters kommen. Bald waren wir aber wieder auf der Originalroute und über die Schafmatt ging’s ins Aargauerland. Bis zu einem kleinen Verfahrer bei Lostorf, waren wir gut unterwegs Richtung Sempachersee. Das Wetter hielt sich gut, denn das was da runterkam, konnte man nicht wirklich als Regen bezeichnen, vielmehr als feuchte Luft. Unsere Regenklamotten blieben jedenfalls im Koffer.

Kurz vor Sursee begann es dann doch etwas nässer zu regnen, aber nass wurde man trotzdem eher von unten als von oben. Nach einer kurzen Lagebesprechung beschlossen wir, einen Kaffeehalt einzulegen und den Regen vorbeiziehen zu lassen. Da aber weit und breit auf unserer Route kein geeignetes Lokal zu finden war und es so aussah, als sei das nasse Wetter endgültig vorbei, fuhren wir auf kleinen, kurvigen Strässchen weiter nach Entlebuch, wo endlich eine schöne Bäckerei mit Kaffee  wartete. Bei der willkommenen Pause stärkten wir uns für die beiden Voralpen-Pässe, die uns bevorstanden.

Was für ein Genuss erwartete uns Richtung Glaubenberghöhe. Die Sonne zeigte sich, die Strassen trocken und kaum Verkehr. Anders die Südseite: sie zeigte sich herbstlich und dicker Nebel verhüllte den Berg und erlaubte fast nur noch Schritttempo. Zum Glück lichtete sich der Nebel noch oberhalb von Giswil, so, dass uns die herrliche Aussicht auf den Sarnersee eröffnet wurde.

Auf der schmalen und kurvigen Panoramastrasse ging’s dann von Giswil wieder bergwärts in Richtung Glaubenbielen - Sörenberg. Der Fahrspass war jedoch nicht von langer Dauer, da wir bald auf eine Autokolonne auffuhren, die nur noch im Schritttempo dahinschlich. Die Ursache entpuppte sich als ängstlicher Holländer, der zuvorderst als Bremsklotz agierte...

Bald war jedoch unser Grillplatz auf dem Bödeli erreicht, die schweren Motorräder sicher auf dem weichen Untergrund hingestellt und die Grill-Hardware ausgepackt. Im Grill loderte bereits ein schönes Feuer. Tess und Bison hatten für alle so viel leckeres Fleisch vom Hofgut Farnsburg mitgebracht, dass sich alle hätten kugelrund essen können. Sie kümmerten sich in profimanier um Feuer und Grillgut, so dass wir bald in den Genuss von zarten Weideschweine-Steaks kamen. An dieser Stelle, herzlichen Dank an die beiden!

Die im Auto angereisten, fleissigen Waldelfen hatten jede Menge Kartoffel- und Reissalat mit dabei. Es mangelte uns an nichts und wir genossen die üppige Mahlzeit und das trockene angenehme Wetter. Nachdem alle schweren Maschinen den kurzen Schotterweg unbeschadet hinter sich gelassen hatten, legten wir nur zwei Kilometer später in Sörenberg Dorf den Kaffee- und Pipihalt ein... Einige fanden zu recht, dass diese schwarze Brühe den Namen Kaffe nicht wirklich verdient hätte. Dafür werde ich, Prospect Marco, euch entschädigen und mal einen richtigen Abschluss- oder Startkaffee bei mir in Ormalingen offerieren. Mit Gipfeli natürlich!

Auf dem Rückweg wusste Skip geschickt das eher langweilige Entlebuecher Tal auf schmalen Hofwegen mit schöner Aussicht zu umfahren. Gut gemacht! Die meisten von uns kannten diese Strassen nicht. In Sankt Urban kamen wir am schönen Kloster vorbei und kurz danach befanden wir uns auf der Hobby-Rennstrecke, wo die Jugendlichen auf ihren Knieschleiferhobeln nicht schlecht staunten, als da ein paar Harleys mit funkenden Fussrasten vorbeidonnerten...

Bald erreichten wir Egerkingen, wo wir über Bärenwil und Langenbruck ein paar letzte tolle Kurven geniessen konnten. In Waldenburg war dann plötzlich gähnende Leere hinter dem 4. Töff! Was war geschehen? Wir warteten in Niederdorf bis alle wieder da waren und die Fahrt fortsetzen konnten. Blade hatte diesmal nichts aufgenommen (Schrauben o.ä.), sondern etwas verloren..., nämlich das Kennzeichen samt Halterung! Der aufmerksame waldenburger Sheriff, der gerade zugegen war, hat Blade’s Teile wieder eingesammelt und so konnten wir bald weiterfahren. Skip’s Entscheid, den Abschlusshalt im Bad Bubendorf einzulegen, fanden alle gut.

Nach den feinen Coupes löste sich die Gruppe auf und alle fuhren zufrieden nach Hause. Es war wieder mal ein schöner Tag mit coolen Freunden.

Die Bilder zur Reise finden sich hier ...

GPS Track Details
Track length: 238.6 km
Moving time: 4:06
Average speed: 58.10 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m