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23.-25.06.2023 - Savoyen

Am Donnerstag hat's noch gechuttet!

Aber ab Freitag war prächtigstes, beinahe zu heisses Sommerwetter angesagt. Dies während dreier Tage geniessen hatten vor, nebst unserem RoadCaptain Skip, Blade, Iceman, Bison, Hike, Shark und LX sowie als willkommener Gast Theres. Treffpunkt war im Bad Bubendorf um 8, und spätestens eine halbe Stunde später wollten wir ebendort wieder weg sein. Immerhin warteten an diesem Freitag rund 360 kurvenreiche Kilometer auf uns. An Pässen befahren wir den Oberen Hauenstein (734 M.ü.M.), Scheltenpass (1051 M.ü.M.), Col du Mont Crosin (1226 M.ü.M.), Col de Pontins (1110 M.ü.M.), Col des Etroits (1152 M.ü.M.), Col de Pétra Félix (1144 M.ü.M.), und schliesslich den Col de la Croisette (1175 M.ü.M.). Auf verschlungenen Pfaden steuerten wir den Znünihalt auf dem Mont Crosin an. Im flotten Kurvenswing touren wir weiter in Richtung Ste-Croix wo das Mittagessen im Café de la Gittaz auf uns wartet. Selbstredend müssen auch unsere Flüssigtanks ein erstes Mal aufgefüllt werden, denn die Weiterfahrt westlich um Genf in Richtung Annecy findet unter hochsommerlichen Bedingungen statt. Somit war der nächste Stop im Le Bistro Gourmand, Valserhône geplant. Schliesslich erreichen wir Annecy nach 358 Km, 12500 Höhenmetern, mit einem 53.9 Km/h-Schnitt unser erstes Tagesziel, das Hotel Campanile. Die Anfahrt durch die vollgestopften, heissen Strassen mitten ins Zentrum war eine Herausforderung. Diese wird belohnt mit einer wunderschönen Altstadt samt einem sagenhaften Nachtessen im Restaurant Le Chalet. Nach dem Dessert schlendern wir durch die Altstadt, lassen uns auch am See verzaubern und fallen noch knapp vor Mitternacht in unsere Kläppli.

GPS Track Details
Track length: 352.2 km
Moving time: 5:51
Average speed: 60.11 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Der Samstag wird dann zur Savoyen-Challenge! 371 Km, 17300 Höhenmeter mit einem Schnitt von 51.8 Km/h und Kurven ohne Ende warten auf uns. Die Pässefahrten, welche unser Roady heute mit uns erleben will: Col de Leschaux (901 M.ü.M.), Col du Frêne (950 M.ü.M.), Col de Champ Laurent (1116 M.ü.M.), Col du Grand Cucheron (1183 M.ü.M.), Col de la Madeleine (1746 M.ü.M.), Col de l’Iseran das Dach unserer Tour (2770 M.ü.M.), Cormet de Roselend (1967 M.ü.M.), Col du Méraillet (1605 M.ü.M.), Col du Pré (1703 M.ü.M.), und zuletzt noch den Col des Saisies (1650 M.ü.M.). Los geht's in Annecy relativ zeitig. Und kaum losgefahren, entern wir den ersten Pass des Tages. Im Café Gourmand, unserem Znünihalt stehen nebst Coupes auch Crèpes und Raclette im Angebot. Und dies vor der prächtigen Kulisse des Badesees. Nicht bloss einer hätte hier den Stop mit einer Abkühlung im türkisblauen Wasser kombiniert; in der Sonne wäre man ratzfatz wieder getrocknet worden. Aber nein... wir pöttern flott in Richtung Mittagessen im Fort Marie-Christine. Das Fort ist eines von fünfen, welche zwischen 1830 und 1860 erbaut wurden. Mehr dazu gibt es über die Website. Mit schönen Ein- und Ausblicken müssen wir leider bald weiter, um den Zvieri-Halt im Restaurant des Lanches anzusteuern. Dass wir überhaupt noch aufrecht und gerade gehen können ist erstaunlich angesichts der vielen, vielen Kurven, welche heute geschliffen werden. Aber noch sind wir nicht am Tagesziel zwischen Passy und Sallanches, am Fusse des Mont Blanc. Wiederum ist es erstaunlich, wie unsere 8er-Gruppe «on road» funktioniert. So manche harte Spitzkehre wird problemlos durchfahren, auch wenn unsere Bikes gerade nicht der Kategorie «Kurvenwiesel» zugeordnet werden. Mit Ausnahme der PanAmerica des Presis. Seine Ultra lässt sich gerade beim Dökti gesundpflegen... In der Auberge de l'Orangerie checken wir ein und geniessen wahlweise einen Drink am Pool, im Schatten, oder auch erst mal eine Douche um runterzukühlen. Beim Nachtessen werden wir dann einigermassen vorgeführt: Erst gibt's ein Plättchen Fingerfood, dann 7x einen Salat mit Fleischbegleitung vorneweg, gefolgt von 7x Fondue, inkl. nochmals 7x den selben Salat mit Fleischbegleitung. Da hatten also 7 von uns den Salat. (... welcher dann mehr oder weniger ungebraucht zurück in die Küche ging). Und auch das Fondue ist keine Empfehlung. Der 8te übrigens wählte als Separatist erst «Petits farcis au fromage de chèvre» und anschliessend «Joues de caïon confites, sauce Vin Rouge, Polenta crémeuse et Carottes Glacées au Pavot». Ein Gedicht meinte er und fragte, weshalb man unter dem Mont-Blanc unbedingt ein Emmentaler Fondue geniessen will. Zum Schluss bestaunten wir noch Höhenfeuer rund um in den Bergen mitsamt Feuerwerk. Es schien sich herumgesprochen zu haben, dass der berühmte Harley-Verein aus der Schweiz an diesem Abend zu Gast sein würde. Auch an diesem Abend schafften wir es noch knapp vor 24-nullnull in die Klappe.

GPS Track Details
Track length: 361.7 km
Moving time: 6:01
Average speed: 60.11 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Der heisse Sonntag hat nochmals 350 Km parat und führt über den Col de l'Encrenaz (1433 M.ü.M.), Col du Corbier (1235 M.ü.M.) und den Col des Mosses (1445 M.ü.M.): 53.8 Km/h ist der Schnitt und noch immer knapp 12000 Höhenmeter stehen auf der Uhr. Eine besondere Herausforderung ist die Temperatur, welche schon bald die 30-Grad-Grenze überwindet und bis nach Hause nicht mehr darunter fällt. So erfrischen wir uns im Relais de la Thiésaz und verpflegen am Mittag im La Croix-d'Or bei Château-d'Oex. Fortan ziehen wir unsere Linie kurvenreich durch das Mittelland. Sehr heiss, sehr kurvenreich, viele kleine Dörfer und ein unermüglicher RoadCaptain führt uns auf die Schattenterrasse beim Burgäschisee. Welche Erholung! Vor der Terrasse liegen die Seebad-Gäste im Schatten und bestaunen die Biker, welche bestensfalls im Schweisse ihres Angesichts "baden". So sei es halt. Schliesslich verabschieden wir uns vor der Weiterfahrt auf dem Parkplatz und danken unserem Roady herzlichst für eine anspruchsvolle und äusserst spannende Tour mit interessanten Zwischenstops. Schon kurz nach der Abfahrt löst sich die Gruppe wie von Geisterhand bewegt auf. Wenig später dann die Bestätigungen im Gruppen-Chat, dass alle wohlbehalten die heimische Garage erreicht haben. Was für eine Reise! Gerne wieder! Der Petrus darf sich aber auch ein wenig zurückhalten. Temperaturmässig.

GPS Track Details
Track length: 341.9 km
Moving time: 5:41
Average speed: 60.11 km/h
Total ascent: 0 m
Total descent: 0 m

Bilder zur Reise findest du hier...