
2 Jahre Coronapause, jetzt wollte der Präsi endlich den 10-er PIN.
Am Vor-Vor-Start zum Run treffen sich Blade, Hike und LX. Ausserdem begrüssen wir noch zwei Mitfahrer, den Däni und den Otzi. Diese beiden haben bis Dato sämtliche Swiss500 erfolgreich absolviert, wir verfügten somit über ein gerüttelt Mass an Erfahrung und fuhren über die Autobahn zum Bächli, wo wie gewohnt die Registrierung stattfand und die Beschreibung für den Prolog ausgehändigt wurde. Ungewohnt war, dass es nunmehr keine Beschilderung zu Harley-Davidson bei Bächlis gab, aber dies ist eine andere Geschichte und diese soll verstehen, wer will. Nach dem Progol zum Milandia Dübendorf füllten wir unsere Energiespeicher und warteten darauf, endlich losgeschickt zu werden.
Die Organisation hatte es geschafft, dass auch schon am 1. Posten kein grosses Warten angesagt war, böse Zungen behaupten, dass der «Chef Wegbeschreibungen» es darauf ankommen lassen wollte, dass die Fahrer selber herausfinden, ob jetzt Links auch wirklich Links, und Rechts auch wirklich Rechts ist... Wie dem auch sei, wir kamen trotzdem gut voran. Das Abendessen nach der 4. Route genehmigten wir uns im bekannten «Isebähnli» in Trimbach.
Fortan ging es weiter, quasi rund um die Schweiz herum. Wo genau, siehe hier:
In Delsberg mussten wir Otzi leider zusehen, wie er sich auf den Heimweg machte. Ein Problem mit der Nachtsicht erzwang den Entscheid, die Tour vorzeitig abzubrechen. Zusätzlich verabschiedete sich noch die Beleuchtung von LX, was es schwierig gemacht hätte, weiterhin zu guiden. Blade konnte mit einer Ersatzlampe aushelfen und der nimmermüde Nacht-Cafe-Mensch konnte weiterhin seines Amtes walten. Im westschweizer Jura wurde es ziemlich tricky, indem sich ganz Heerscharen mitten in der Nacht verfuhren. Bitte wenden bei einem Bauernhof war die Folge und die Polizei mit Blaulicht und Horn unterwegs. Schliesslich fanden auch wir wieder den Weg zum nächsten Posten: Wir gaben die Koordinaten ins Navi ein und liessen uns hin chauffieren. Zum Glück gab es keinen versteckten Posten unterwegs. Ab Yverdon konnten wir dann wieder den Wegbeschreibungen folgen. Das Highlight auch auf dieser Tour war natürlich der Sonnenaufgang über den Bergen um 04:58 Uhr. Sagenhaft, Hühnerhaut. Speziell auch die Route über den Hongrin, Militärkundigen ein Begriff und landschaftlich einfach super. So langsam ging es dann wieder in Richtgung Ostschweiz, wo das Ziel in Bülach mit einem feinen Mittagessen lockte. Da wir alle über 900 Km auf dem Tacho hatten (828 Km wäre die direkte Variante gewesen...), muss festgehalten werden, dass die eine, oder andere unnötige Schlaufe wohl (unbeabsichtigt) eingebaut war. Der Roady darf also gerne noch etwas üben...
Stolz haben wir unter Applaus unsere PIN's am Ziel entgegen genommen und wer weiss, vielleicht... Aber im Moment ist es auch gut.
Bilder zur Event-Tour finden sich hier.
| Track length: | 855.7 km |
| Moving time: | 1 d 1:45 ( Total: 1 d 3:30 ) |
| Average speed: | 33.21 km/h |
| Total ascent: | 12341 m |
| Total descent: | 12314 m |