
Ja, es war noch früsch am Morgen und es sollte mehrheitlich so bleiben
09.00 - Treffpunkt im Café Caprice in Sissach. Ein erstes Mal aufwärmen, um 09.30 fahren wir los. Der noch leicht rekonvaleszente, ordentliche RoadCaptain Skip beorderte LX - mit Fotografin Susi on Board - an die Spitze der Kolonne. Seine Routenwahl wusste zu überzeugen. Schon bald erwärmten sich Higgs, Blade, Bison, Hike, Train und Iceman (nomen est omen) auf dem kurvigen Geläuf, welches in der nachstehenden Grafik veranschaulicht ist:
Erst enterten wir die Saalhöchi bevor wir über die Staffelegg wieder nördlich des Juras landeten. Das Kurvenfahren im Wald entpuppte sich bei diesen Temperaturen nicht eben als speziell entspannt, wodurch der Ersatz-Roady, dem etwas tieferen Tempo geschuldet, flexibel die Route einkürzte. Schliesslich galt es um 12.30 Uhr zum reservierten Mittagessen im Restaurant einzutreffen.
In Herznach allerdings verschwand LX kurz von der Spitze und die Gruppe pötterte fröhlich ihres Weges, nunmehr angeführt von Higgs. Selbiger registrierte allerdings schon bald einmal, dass der Leader fehlte. «Bitte wenden...», diesmal nicht vom TomTom angezeigt und schon bald ging es wieder ordentlich in Richtung Zeihen weiter. Bei Laufenburg kreuzten wir die Landesgrenze. Das Albtal hoch, zumindest soweit wie man noch fahren darf, entsprach dann wieder unserem Geschmack von gutem Kurvenswing. Für alle neu war dann die kurvenreiche Fahrt durch das Schluchttal bis nach Ühlingen, wo wir uns im Posthorn verpflegten. Während des Mittagessens im gut beheizten Pavillon beobachteten wir die verschiedensten Wettersysteme, von Sonnenschein, über Nieselregen bis hin zu ganz leichtem Schneefall. Nicht verwunderlich deshalb, dass wir uns mehr Zeit liessen, wie programmiert.
Die Weiterfahrt also musste wiederum flexibel angegangen werden, da wir um ca. 17 Uhr zum Kaffe avec in der Waldgrotte in Buus eintreffen wollten. Das eine, und andere Schmankerl wollten wir uns allerdings nicht verkneifen. So feierten wir die Fahrt von Atzenbach über Gersbach nach Au und anschliessend das Wehratal hinunter. Nach rund 260 Km netto geniessen wir den Zvieri, welcher wie immer auf der Saisoneröffnungs- und der Saisonschlussfahrt zulasten der Vereinskasse geht. Schön (... und kalt auch) war es, nach langen Coronaeinschränkungen wieder einmal im Schwarzwald zu reisen! Der Saisonstart ist geglückt, so darf es gerne weitergehen.
Bilder zur Ausfahrt finden sich hier.
| Track length: | 258.3 km |
| Moving time: | 7:36 |
| Average speed: | 33.98 km/h |
| Total ascent: | 4754 m |
| Total descent: | 4684 m |